Johnnys Jihad - American Taliban und Kurt Z. Weill Chanson Hommage
Montag, Januar 19th, 2009
Eintrittskarten zu gewinnen!
Am 22. Januar um 20 Uhr zeigt das Katakomben Theater in Essen das Stück Jonnys Jihad. In dem ein junger US-Amerikaner, der den Glauben an die westlichen Werte verloren und neue Werte im Islam gefunden hat. John sucht das Abenteuer und den wahren Zugang zum Koran im Jemen, in Pakistan und Konvert. u Beginn der Kampfhandlungen zwischen afghanischer Nordallianz und Taliban schon gefangen genommen, überlebt er den blutigen Gefängnisaufstand von Masar i Sharif und sieht sich unversehens einem Landsmann gegenüber. Der Special-Forces-Agent Dave Tyson ist fassungslos einen „American Taliban“ als Feind vor sich zu haben und skrupelt noch, ob er ihn vom Nordallianz-General Dostum foltern läßt…Ein Politkrimi, ein an Shakespeare erinnernder Text in einem packenden Kammerspiel, in dem Sprache unterstützt von indischer Percussion zur Musik wird und die Grundthemen, wie „westliche Werte“ gegen Folter, muslimischer Fanatismus gegen Stammesmachtinteressen verhandelt werden.
Kurt Z. Weill Chanson Hommage
Außerdem gedenkt das Theater am 06. Februar um 20 Uhr den legendären Chansons Kurt Wells. Einzigartig schaffte Kurt Weill die Verbindung von „leichter“ und „schwerer“ Musik und begründete nebenbei noch das amerikanische Musiktheater. Sein größter Erfolg ist und bleibt aber die Dreigroschenoper. An diesem Abend spiegelt sich in Susanne Zinsius´ Programm „kurt.z.weill“ die Vielseitigkeit von Kurt Weill eindrucksvoll wieder.
Susanne Zinsius entführt ihre Zuhörer ins Berlin der späten 20-er Jahre sowie ins Pariser Exil oder an den New Yorker Broadway der Nachkriegszeit.
Für beide Veranstaltungen verlost Gazelle jeweils 1×2 Eintrittskarten. Einsendeschluss ist der 21. Januar. Bitte senden Sie uns Ihren vollständigen Namen an gewinn@gazelle-magazin.de. Im Betreff wählen Sie bitte entweder Kurt Weill oder Johnnys Jihad. Viel Glück!
Immer wieder gelingen der Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, Christiane Kohl, bei ihren zeithistorischen Recherchen Aufsehen erregende Funde. Anhand von alten Aufzeichnungen, die jahrzehntelang auf einem Dachboden lagerten und dem Berliner Großbürgersohn Reinhold Meyer gehörten, dem Spross einer Familie von Bankiers und Kunstmäzenen, erforscht die Autorin in ihrem aktuellen Buch Bilder eines Vatersdas Schicksal dieser verfolgten und enteigneten deutsch-jüdischen Familie und ihrer hochkarätigen Kunstsammlung mit Gemälden von Lovis Corinth, Max Liebermann und Adolph Menzel.